„Die erneute Steigerung unseres EcoVadis-Scores ist ein klarer Beleg dafür, dass wir unsere Nachhaltigkeitsstrukturen konsequent weiterentwickelt haben“, sagt Daniel Reinshagen, Senior Director Partner Management & Procurement bei nox.

Bild: nox Germany GmbH

Bestes Ergebnis der Bewertungshistorie

14.05.2026

nox verbessert ESG-Leistung trotz verschärfter EcoVadis-Bedingungen.

Die nox Germany GmbH hat ihr Nachhaltigkeitsrating bei EcoVadis, einer international anerkannten Plattform zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen, im Jahr 2025 signifikant verbessert. Mit einer Steigerung von 74 auf 78 Punkte erreicht das Unternehmen trotz einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschärften Bewertungslogik das beste Ergebnis seiner bisherigen Bewertungshistorie. Gleichzeitig wurde nox im aktuellen Rating mit der Silbermedaille ausgezeichnet. „Die erneute Steigerung unseres EcoVadis-Scores ist ein klarer Beleg dafür, dass wir unsere Nachhaltigkeitsstrukturen konsequent weiterentwickelt haben“, sagt Daniel Reinshagen, Senior Director Partner Management & Procurement bei nox.

Weiteren eigenen Angaben zufolge zeige diese Entwicklung, dass Fortschritt nicht punktuell erfolge, sondern strukturell im Unternehmen verankert sei. Dazu zähle auch der gezielte Ausbau von Verantwortlichkeiten im Bereich Nachhaltigkeit, insbesondere im Nachhaltigkeitsmanagement.

Bewertungssystem verschärft

Durch die steigende Anzahl teilnehmender Unternehmen und die kontinuierliche Anhebung der Bewertungsbenchmarks wurden die Schwellenwerte für die einzelnen Medaillenstufen deutlich erhöht. Damit wird die relative Einordnung im Wettbewerbsumfeld unabhängig von der individuellen Leistungsentwicklung eines Unternehmens neu definiert. Vor diesem Hintergrund hebe das aktuelle Ergebnis die deutliche Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsleistung hervor, teilt nox mit.

Die Entwicklung unterstreicht eine grundlegende Herausforderung im aktuellen ESG-Bewertungssystem: Die zunehmende Fragmentierung von Ratinganforderungen und Plattformen erschwert die Vergleichbarkeit und führt zu einem erheblichen Mehraufwand für Unternehmen. Insbesondere in Branchen mit komplexen Lieferketten wie der Automobilindustrie erwarten OEMs und große Auftraggeber zunehmend parallele Nachweise über unterschiedliche ESG-Ratingplattformen. Dies führt nicht nur zu redundanten Prozessen, sondern schwächt auch die Aussagekraft der Bewertungen. „Nachhaltigkeit braucht Transparenz und Vergleichbarkeit, keine Vielzahl paralleler Systeme mit unterschiedlichen Logiken“, so Reinshagen. „Gerade große Industrieunternehmen tragen hier Verantwortung, sich auf gemeinsame Standards zu verständigen, anstatt die Komplexität entlang der Lieferketten weiter zu erhöhen.“

Regulatorische Impulse setzen richtigen Rahmen

Vor diesem Hintergrund bewertet nox die geplante EU-Verordnung zur Regulierung von ESG-Ratings als wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz und Qualität. Ziel der Regulierung ist es unter anderem, Methodiken nachvollziehbarer zu machen und die Vergleichbarkeit von Ratings zu verbessern. Gleichzeitig bleibt es entscheidend, dass auch Marktteilnehmer selbst zu einer stärkeren Harmonisierung beitragen.

Unabhängig von methodischen Veränderungen will der nachhaltige Logistikdienstleister, der sich auf die Zustellung von Sendungen in der Nacht spezialisiert hat, seinen eingeschlagenen Weg fortsetzen. Die kontinuierliche Verbesserung der ESG-Leistung bleibe daher ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, heißt es abschließend.

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