Die auf cloudbasierte Softwarelösungen spezialisierte Plattform pacemaker.ai erweitert sein Modul Corporate Carbon Footprint (CCF) um weitere KI-Funktionen. Indem die Lösung Dokumentenverarbeitung, Emissionsfaktor-Matching und standardisierte Berichtserstellung innerhalb eines durchgängigen Workflows automatisiert, werden manuelle Aufwände sowie Fehlerpotenziale signifikant reduziert. Unternehmen können so auditfähige und vergleichbare CO₂-Bilanzen deutlich schneller und sicherer erstellen.
„Das Modul adressiert ein zentrales Problem, denn der Druck, belastbare und prüfungssichere Emissionsdaten bereitzustellen, steigt stetig. Gleichzeitig fehlen in vielen Organisationen die operativen Kapazitäten dafür. So entsteht das Bottleneck CO₂-Bilanz“, erklärt David Horsch, Product Owner Sustainability bei pacemaker.ai. „Wir lösen diesen Engpass durch die Automatisierung der Datenerhebung und -verarbeitung und generieren auditfähige Berichte auf Knopfdruck.“
Automatische Dokumentenverarbeitung statt manueller Eingaben
Kern des Moduls ist der „AI Data Uploader“, der strukturierte und unstrukturierte Dokumente wie Rechnungen oder Belege automatisiert verarbeitet. Relevante Daten werden extrahiert, kategorisiert und direkt in die Bilanz überführt. Dadurch reduziert sich der manuelle Eingabeaufwand um bis zu 80 Prozent.
Anschließend weist die KI die Daten den relevanten Scopes, Unternehmensbereichen und Standorten zu und ergänzt passende Emissionsfaktoren. Durch dieses „AI Emission Factor Matching“ entsteht eine Zeitersparnis von bis zu 90 % im Vergleich zum manuellen Prozess.
Benchmarking schafft Entscheidungsrelevanz
Die Ergebnisse stehen in Echtzeit in einem Dashboard zu Verfügung und können auf Knopfdruck als standardisierter Emissionsbericht exportiert werden. Zusätzlich ermöglicht „AI Industry Benchmark“ den Vergleich mit internen Einheiten sowie externen Marktdaten basierend auf öffentlich verfügbaren CSRD-Daten von über 100 Unternehmen.
„Das CCF-Modul bietet eine konsolidierte, granulare Sicht auf CO₂-Daten und aussagekräftige Vergleichswerte, die Nutzer befähigen, eigene Ergebnisse besser zu verstehen“, kommentiert David Horsch. „Benchmarking macht CO₂-Daten entscheidungsrelevant für Einkauf, Logistik und Produktion. Erst so entsteht echter Steuerungswert.“
Das CCF-Modul kann 30 Tage kostenlos getestet werden.